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Quelle - Charta der Vielfalt / Imagefilm

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► Diversity Management

Vorteile heterogener Teams

Heterogene Teams nutzen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen und finden oftmals kreative(re) Lösungen. Sie analysieren gründlicher und entwickeln mehr Optionen. Die große Bandbreite ihrer Sichtweisen führt meist zu besseren Entscheidungen und Ergebnissen als bei homogenen Gruppen.

Die Vorteile von 'Diversität' greifen ganz besonders bei kreativen Aufgaben, wenn Vertreter unterschiedlicher Funktionsbereiche zusammenarbeiten.

Allerdings ist das Thema Diversity in vielen Betrieben noch nicht richtig angekommen. Insbesondere die Gruppe der Migranten ist bisher stark unterrepräsentiert und bietet mit ihrem interkulturellen Know-how einen erprobenswerten Pool an Wissen und Kompetenz, wenn es darum geht, neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen.

 

Reibungen in der Anfangszeit

Heterogene Teams arbeiten allerdings nicht automatisch besser als homogen zusammengesetzte. Einerseits besteht die Chance auf überdurchschnittliche Leistungen, andererseits aber auch das Risiko, gemeinsame betriebliche Ziele aufgrund von z. B. 'Machtkämpfen' nicht zu erreichen. Teams, deren Mitglieder sich fachlich, professionell und persönlich ähnlich sind, finden meist schneller zusammen und können dadurch auch schneller in den Projekten starten.

Heterogene Teams brauchen in der Regel eine längere Anlaufphase und besonders in der Anfangszeit sind Reibungen zu erwarten. Es kann vorkommen, dass die Kommunikation untereinander nicht sofort funktioniert oder einzelne Teammitglieder versuchen, ihre Gewohnheiten durchzusetzen und die anderen zu dominieren.

 

Was lässt Teams erfolgreich werden?

 

David J. Shonk bringt die Faktoren der Gruppenleistung in ein Bild, das sich sowohl zur Erklärung als auch zu Diagnose und Planung des Vorgehens mit einem Team eignet.

Die fünf kritischen Faktoren erfolgreicher Teamarbeit sind in diesem einfachen Modell beschrieben (Quelle: Shonk 1982/1992). Wenn sowohl das Team als auch die 'Umgebung' (u.a. Vorgesetzte) diese Faktoren beachten - zu Beginn und periodisch im Arbeitsprozess -, dann hat das Team gute Chancen, beste Ergebnisse und persönliche Zufriedenheit aller Mitglieder zu erreichen.

 

Schlüsselfaktor Führung

Die Vorteile heterogener Teams können nur bei richtiger Führung zum Tragen kommen. Unterschiede in der Arbeitskultur gibt es nicht nur bei internationalen Projektgruppen. Auch Berufsgruppen können jeweils andere Regeln für die Zusammenarbeit haben, die moderiert werden müssen.

Die Gruppenleitung verantwortet den Gruppenprozess und übernimmt die strukturierende und richtungsweisende Führung. Erst der, dem es gelingt, die Unterschiede im Team nicht als Fehler zu sehen, sondern die Stärken der anderen anzuerkennen und für die Gruppe herauszuarbeiten, kann Verständnis entwickeln, Konflikte und Vorbehalte ausräumen und die anstehenden Aufgaben „bestmöglich“ verteilen. Es gilt ein gemeinsames übergeordnetes Ziel zu definieren, die Ressourcen an Zeit, Geld und Arbeitsstrukturen klar zu umreißen und den Teamgeist der einzelnen Persönlichkeiten zu wecken und zu pflegen.

 

Was macht einen Teamplayer aus?

Teams sind komplex und anspruchsvoll, es sind soziale Systeme, die sich nicht linear wie Maschinen steuern lassen. Folgende Schlüsselkompetenzen der Team-Mitglieder spielen eine große Rolle für den gemeinsamen Erfolg:

Verträglichkeit + Kritikfähigkeit

Gewissenhaftes Arbeiten + Verlässlichkeit

► Stress-Stabilität

► Offenheit + Neugier

Geselligkeit.

Wir möchten eine sechste Eigenschaft ergänzen: respektvoller + wertschätzender Umgang 

 

Eine gesunde Kommunikation, die den anderen Teammitgliedern Raum lässt, kann man lernen. Die Unternehmensberater des NAIVER-MANAGEMENT.NET orientieren sich bei ihren Trainings an Marshall Rosenbergs Konzept der gewaltfreien Kommunikation: Ich-Botschaften, neutrale, sachliche Beobachtungen und verbindliche Absprachen.

Diversity Management

Erfolgreiches Arbeiten in heterogenen Teams

Teamarbeit ist

in der heutigen Arbeitswelt zwingend notwendig

Der professionellen Zusammenstellung von Projektgruppen wird eine große Bedeutung zugemessen. Immer häufiger arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen, die sehr verschieden sind. So etwa dann, wenn ein neues Produkt auf den Markt gebracht werden soll und die Erfahrungen und Sichtweisen von Ingenieuren, Marketingexperten und Kundenberatern gebraucht werden.

Jedes Mitglied eines Teams ist Träger unterschiedlicher Merkmale bezüglich Geschlecht, Alter, Herkunft oder Ausbildung und Dauer der Unternehmenszugehörigkeit. Unterschiedliche Arbeitsweisen wie auch Verhalten, Einstellungen und Werte treffen aufeinander.

Diversity Management greift

diesen Trend als Chance auf, denn es nutzt konstruktiv die Stärken aller Teammitglieder!


Zuckerturm-Übung

Förderung von Teamsynergien (Quelle)

Diversity

Deutsche Bank AG (Quelle)


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